
..:: Members ::..
Corey
Taylor |
Sänger |
Jim
Root |
Gitarre |
Shawn
Economaki |
Bass |
Josh
Rand |
Gitarre |
Joel
Ekman |
Schlagzeug |
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Fotos von Stone Sour ::..
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Stone
Sour - Selftitled
[Aktuelles Album] |
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01. |
Get
Inside |
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02. |
Orchids |
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03. |
Cold
Reader |
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04. |
Blotter |
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05. |
Choose |
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06.
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Monolith |
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07.
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Inhale |
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08.
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Bother |
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09. |
Blue
Study |
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10.
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Take
A Number |
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11.
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Idle
Hands |
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12.
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Tumult |
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13.
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Omega
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1992 gegründet, war der zunächst eingeschlagene
Weg von Stone Sour kein durch konkrete musikalische Vorstellungen
vorbestimmter, nur der Anspruch „gute Songs“
schreiben zu wollen sollte als Credo herhalten. So stieß
der langjährige Freund Coreys, Bassist James, ebenso
unbedarf zu den Musikern wie Stone Sour ihre Gitarristen
wechselten: Zeitweise wurden die Saitenbezwinger gar nur
für einzelne Shows verpflichtet, doch trotz dieses
Mankos der Unkonstanz in einer für Rockmusik nunmal
nicht unerheblich wichtigen Bandposition konnten lokale
Clubs und die Portokasse gefüllt werden. Man erspielte
sich einen Namen, konnte dem stumpfen Jobben auf geistesbeflügelnde
und befriedigende Art entfliehen und schlug sich wie manch
eine andere ungesignte Newcomer-Band mehr schlecht als recht
durch´s Dasein. Der Wendepunkt jedoch trat 1995 mit
Jim Root in das Leben der Sour-en: Endlich hatte man ihn
gefunden, einen Gitarristen, durch den die lang gesuchte
musikalische wie zwischenmenschliche Harmonie erreicht werden
konnte. Die nächsten fünf Jahre waren denn auch
nur noch ausschließlich von der passionierten Suche
nach der Killer-Melodie, gutem Hardrock und emotionalen
Höhen und Tiefen in der Musik geprägt. Jedoch
wie so manch eine ambitionierte Band sich früher oder
später gezwungen sieht, durch gravierende Schritte
eines Einzelnen ihren eingeschlagenen Kurs zu überdenken,
so sollte auch Stone Sour eben einem dieser Schritte zum
Opfer fallen:
1997 verließ Corey die Band, ausgebrannt und unzufrieden,
um den wesentlich radikaleren und vielversprechenden Slipknot
beizutreten. Plötzlich sängerlos geworden, wandte
sich Joel der Gründung einer Familie zu, während
Jim Corey ein Jahr später zu Slipknot folgte und Shawn
als Stage Manager für „The Knot“ arbeitete.
Das so vielversprechend begonnene Werk Stone Sour´s
blieb zunächst unvollendet wie ein unausgetrunkenes,
mit Fingerabdrücken verschmiertes Glas Alkoholika auf
der klebrigen Theke des Lebens...
Und so manch ein Nachtfalter durfte in der Schwüle
der kommenden unzähligen Nächte um die leise herabperlenden
Kondenswassertropfen tanzen...
Bis die Jahrtausendwende auch in dieser Geschichte eine
weitere unvorhergesehene Veränderung herbeibeschwören
sollte:
So trat Josh Rand, ein weiterer Freund Coreys aus alten
Zeiten, an ihn heran, um einige Songs zu präsentieren,
an denen er im stillen Kämmerlein gearbeitet hatte.
Von der Melodielastigkeit dieser Arbeiten begeistert, verbrachten
die beiden so 1 ½ Jahre mit dem Schreiben neuer Songs,
welche Mr. Taylor endlich zu seinem eigenen Punkt der persönlichen
Genugtuung transportieren sollten, da er laut eigener Aussage
nicht „nur als der Typ der Nachwelt ein Begriff bleiben“
sollte, der „so schön schreien kann“, sondern
auch als ernstzunehmender Singer/Songwriter einen Anspruch
auf den Rock-Olymp erhob. Womit schlußendlich eine
Dekade seit der Gründung und beinahe sechs Jahren seit
der letzten gemeinsamen Show die alten Bandmitglieder mit
dem neuen Mitglied Josh Rand Stone Sour wiederbelebten.
(Überlegungen, den Bandnamen in Project X, Superego
und Closure zu ändern, wurden dabei schnell als Abkehr
von der ihnen so wichtigen Rückbesinnung auf den alten
Bandzusammenhalt erkannt und verworfen.) Um den Spagat der
beiden Slipknot-Mitglieder um einen Kumpan zu verdichten,
wirkte bei einigen Songs sogar noch DJ Sid Wilson, ebenfalls
von Slipknot mit.
Stone Sour waren zurück. Und es ist fürwahr kein
Geheimnis, dass Whiskey mit dem Alter nur wohlschmeckender
und kostbarer wird...
„The difference this time around is that we lost the
fear of trying to compete with what is popular. We are going
to stay true to the type of music that we want to make,
and no matter who likes it or not, I am still secure that
we have produced a great album”, so Corey zum neuen
Denken innerhalb seiner neuen/alten Band. So verwundert
es auch kaum, dass sich bei dieser Freude am Experimentieren
innerhalb der Grenzen des persönlichen Geschmackes
so unterschiedliche Tracks wie die schon vom Spiderman-Soundtrack
bekannte Meilenstein-Ballade „Bother“, bis hin
zu rockenden Club-Hymnen wie „Get Inside“ befinden.
„With this band, we just go in to churn out good hard-rocking
songs.“ Schlichter Zugang, große Wirkung...
Drum lasst uns behende den Eiswürfel aus dem kühlen
Nass fischen, ihn freudig abschlürfen und den Wüstenstaub
durch die Haare rieseln. Denn schlichte Qualität sollte
ebenso schlicht genossen werden...
Quelle: www.roadrunnerrecords.de |